Zu einem außerordentlich erfrischenden Konzert luden die beiden
Musiklehrer Johannes Müller und Martin Hauke am 13. 7. 2006 in den
Festsaal der Freiheitshalle. Chöre und Instrumentalensembles
überzeugten in gewohnter Weise.
Ein spannungsvoller Bogen fröhlicher Musik, geboren in 200 Herzen
"Alle Musik wird geboren in den Herzen der Menschen."
Chinesische Weisheit
Diesen Satz gab Schulleiter Dr. Axel Herrmann dem Publikum und den rund
200 Mitwirkenden im voll besetzten Festsaal der Freiheitshalle mit,
bevor die ersten Töne des Sommerkonzertes vom Schulorchester erklangen.
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Mit „La Cucaracha“, „Toy Maker“ und „Cielito Lindo“ brachten die
Streicher unter Leitung von Musiklehrer Martin Hauke die zu den
tropischen Temperaturen passende Stimmung in den Saal.
Als
einziger Vertreter der klassischen Musik kam an diesem Abend der
Jubilar Wolfgang Amadeus Mozart zu Ehren. Im Jahr seines 250.
Geburtstages widmeten sich ihm unter der Leitung von Musiklehrer
Johannes Müller zum einen die Klassen 5 c und 5 d mit einer Collage aus
„Rock me Amadeus“ von Falco, einer Komposition von Lorenz Maierhofer
und einem wunderschönen Harfenstück von Mozart selbst; zum anderen ein
Blockflötenquartett und der Oberstufenchor. Die vier Flötistinnen
Sabine Korzendorfer, Linda Haase (beide 8 b), Lena Winkler (9 c) und
Daniela Müller (11 b) spielten den ersten Satz aus „Eine kleine
Nachtmusik“; der Chor, am Klavier begleitet von Hanni Selbherr,
präsentierte am Ende des Konzertes die im 19. Jahrhundert entstandene
Chorbearbeitung der Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ von Albert Lortzing.
Nachdem das Perkussionsensemble die Zuhörer zu „Get the Blues“
aufgefordert hatte, entführte der Unterstufenchor die Zuhörer wieder in
südlichere Gefilde mit dem Calypso „Swing your Arms“, dem „Reislied“,
dem „Banana-Senor“ und – sehr witzig – einem „Rap-Huhn“.
Professionelle
Klänge servierte im Anschluss die Big Band der Schule, die sich dieses
Mal mit Musikern aus der benachbarten
Johann-Georg-August-Wirth-Realschule und mit Gästen verstärkt hatte.
Ein gelungener Schachzug, denn die Stücke „Malaguena“ von Ernesto
Lecouna, „April in Paris“ von Vernon Duke und „Gimme some lovin‘ “ von
Spencer Davis brachten richtig Schwung in den Saal.
Mit dem Beatles-Song „We can work it out“, „Straight from the heart“
von Brian Adams und „Alles nur geklaut“ von den „Prinzen“ stellte sich
der Mittelstufenchor vor. Außerdem hatte die (von Studienrat Christian
Vögerl betreute) neue Schulband hier ihren ersten großen Auftritt, und
die jungen Musiker nutzten die Gelegenheit mit dem Lied „Willkommen“
von der Gruppe „Rosenstolz“ zu einem tollen Einstand.
Dass Blockflötenmusik sehr schwungvoll und mitreißend klingen kann,
demonstrierte dann der Blockflötenkreis mit „Tom Dooley“, „It’s a long
way to Tipperary“ und dem Can-Can aus der Offenbach-Operette „Orpheus
in der Unterwelt“.
Das
Finale, das in der bereits erwähnten Chorfassung der
Zauberflöten-Ouvertüre gipfelte, gestaltete der Oberstufenchor, auch
dieses Mal mit mehreren guten Solisten. Von Daniel Dickopf, Frontmann
der A-capella-Formation „Wise Guys“, sangen sie „Alles im grünen
Bereich“ und „Probier‘s mal mit nem Bass“; und besonders das zweite
Lied gelang ausgezeichnet, da der Oberstufenchor mit Emre Aksu aus der
elften Klasse über einen ausgezeichneten Bass verfügt.
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Text: Kerstin Starke;
Pics: Stefan Ernst