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Das sensationelle Herbstwetter brachte für unsere Sechstklässler in der Schullandheimswoche in Bayerisch Eisenstein Freud und Leid mit sich: Sonne für die Seele und Blasen an den Füßen.
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Kurz nach acht Uhr starteten zwei Busse vor dem JCRG, voll besetzt mit
den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen in Begleitung von Frau
StDin W. Bär, Frau StRin z.A. Dr. Ortner-Buchberger, Herrn OStR
Winkler, Herrn OStR Beyer, Herrn StR Fritsche und Herrn StR z.A.
Reinhardt in Richtung Bayerischer Wald.
Pünktlich zum Mittagessen kamen wir in der Jugendherberge an, wo wir
vom Herbergsvater begrüßt und mit den Regeln des Schullandheimes
vertraut gemacht wurden: Tische decken, Tische abräumen, jeden Morgen
Abfalleimer leeren und Müll trennen...
Gleich am Nachmittag ging es mit einer ersten Wanderung los: Wir
umrundeten den Großen Arbersee, um für den nächsten Tag, an dem wir den
höchsten Berg des Bayerischen Waldes, den Arber, erklimmen wollten, fit
zu sein.
Bei strahlendem Sonnenschein war es dann am Dienstag so weit. In einer
Ganztagestour erwanderten wir den Großen Arber, wobei wir zugeben
müssen, dass wir einen Teil des Aufstiegs in der Gondel absolvierten.
Von der Bergstation aus kletterten wir noch bis zum Gipfelkreuz hoch
und genossen die wunderbare Aussicht bis weit in den Böhmerwald hinein.
Der Abstieg führte uns über den Kleinen Arbersee, dessen schwimmende
Inseln wir bewunderten. Auch wenn einige über Blasen an den Füßen
klagten, hatten wir unsere Wanderung ohne größere Blessuren
überstanden, wobei der Spaß die Mühe am Gehen überwog.
Am nächsten Tag ging es etwas gemächlicher zu. Wir besuchten den Nationalpark Bayerischer Wald, wo wir Wölfe, Wildschweine und Uhus zu Gesicht bekamen. Am vorletzten Tag stand schließlich vormittags die Besichtigung einer Glashütte und am Nachmittag eines stillgelegten Silberbergwerks auf dem Programm.
Am Abend hatten wir jeweils eine Stunde nach dem Abendessen die Gelegenheit, unsere Erlebnisse in einem Tagebuch festzuhalten. Von acht bis zehn Uhr war abends die Jugendherbergsdisko geöffnet, in der Herr Fritsche als Super-DJ für eine tolle Stimmung sorgte.
Mit viel Lob vom Herbergsvater für unser gutes Verhalten ging es am Freitag wieder Richtung Hof.
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