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Skilager 2006 Drucken
Geschrieben von Julia Puck  am  Sonntag, 29. Januar 2006
Froh gelaunt fuhren wir am Sonntag mit zwei Bussen um 11 Uhr von der Schule ab ins Skilager. Nach ca. sechs Stunden vergnüglicher Fahrt kamen wir dann ziemlich erschöpft in Oberstdorf an, wo wir erst einmal unsere Zimmer bezogen und dann zu Abend aßen. Nachdem uns Herr Sell ...

... noch kurz eingewiesen hatte, durften wir uns bis zur Nachtruhe - die eigentlich um 22 Uhr hätte sein sollen - frei beschäftigen.

ski06einstiegAm Montagmorgen ging es - noch ziemlich verschlafen - nach einem ausgiebigen Frühstück ab aufs Nebelhorn, wo wir je nach Können - bzw. Nichtkönnen - in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Während sich die Fortgeschrittenen und die Snowboarder zusammen mit Herrn Graß, Herrn Sell und Herrn Serfas die Piste hinunterstürzten, erarbeiteten sich die Anfänger zusammen mit Frau Sell, Frau Honig, Herrn Ultsch und Herrn Vögerl Schritt für Schritt ihr ganzes Wissen und Können. Gegen Mittag fuhren wir, wie jeden Tag, ca. eine Stunde mit der Gondel auf den Gipfel des Nebelhorns, um dort in der Skihütte unsere Lunchpakete zu essen und bei herrlichstem Wetter den Blick über die Wolken zu genießen. Danach wurde noch bis ca. 16 Uhr Ski gefahren, bevor wir erschöpft zur Jugendherberge zurückkehrten und uns noch einen schönen Abend machten.

ski06vorfahren9

Trotz schmerzender Füße und Schienbeine wagten wir uns auch am Dienstag hinaus in die Kälte. Die Anfänger fuhren zum ersten Mal auf einer richtigen blauen (also relativ einfachen) Piste. Allerdings entzieht es sich meiner Kenntnis, ob es beim Hinunterfahren auf den Skiern oder beim Hinauffahren mit dem Schlepplift mehr Stürze gab.

Am Mittwoch ging es ab nach Österreich aufs Fellhorn, wo wir den Vormittag verbrachten, bis wir gegen 13 Uhr mit den Bussen für eine kurze Umziehpause zurück zur Jugendherberge fuhren, um dann erst die Skischanze in Oberstdorf zu besichtigen und danach noch bis zum Abendessen die Stadt unsicher zu machen.

ski06grupperudiWährend am Donnerstag die Fortgeschrittenen beim Tiefschneefahren von Herrn Ultsch noch einzelne Verbesserungsvorschläge erhielten, mühten sich die Anfänger mit einer roten (also „mittelschweren“) Piste ab. Zur allgemeinen Belustigung wurden wir dabei auch noch von Herrn Vögerl gefilmt. Abends gab es dann in der Jugendherberge zusammen mit anderen Gästen eine super Disko, von der alle jetzt noch ganz begeistert sind.

ski06jungenzimmerFreitag war Abreisetag. Wir packten unsere Koffer, die später in die Busse verladen werden sollten, verließen unsere Zimmer in einem (hoffentlich) ordentlichen Zustand und machten uns für den Vormittag noch einmal auf nach Österreich, wo wir unser Können auf der Piste bewiesen. Nach einer anstrengenden, aber lustigen Talabfahrt zogen wir uns in den Bussen um und brachen in Richtung Heimat auf, wo wir schon von unseren mehr oder weniger erfreuten Eltern erwartet wurden.Eine indirekte Umfrage hat ergeben, dass jeder - bis auf ganz, ganz, ganz wenige Ausnahmen - sofort noch einmal nach Oberstdorf fahren würde. Nicht nur, weil das Essen lecker war, sondern vielmehr, weil es riesigen Spaß gemacht hatte! Vielen Dank an die engagierten Lehrer, an die lieben Zivis aus Oberstdorf und natürlich an alle anderen Beteiligten, die uns einen so unvergesslichen Aufenthalt ermöglichten! Lustig war’s!

Julia Puck, Klasse 8b

 
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