Froh gelaunt fuhren wir am Sonntag mit zwei Bussen um 11 Uhr von der
Schule ab ins Skilager. Nach ca. sechs Stunden vergnüglicher Fahrt
kamen wir dann ziemlich erschöpft in Oberstdorf an, wo wir erst einmal
unsere Zimmer bezogen und dann zu Abend aßen. Nachdem uns Herr Sell ...
... noch kurz eingewiesen hatte, durften wir uns bis zur Nachtruhe - die
eigentlich um 22 Uhr hätte sein sollen - frei beschäftigen.
Am Montagmorgen ging es - noch ziemlich verschlafen - nach einem
ausgiebigen Frühstück ab aufs Nebelhorn, wo wir je nach Können - bzw.
Nichtkönnen - in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Während sich
die Fortgeschrittenen und die Snowboarder zusammen mit Herrn Graß,
Herrn Sell und Herrn Serfas die Piste hinunterstürzten, erarbeiteten
sich die Anfänger zusammen mit Frau Sell, Frau Honig, Herrn Ultsch und
Herrn Vögerl Schritt für Schritt ihr ganzes Wissen und Können. Gegen
Mittag fuhren wir, wie jeden Tag, ca. eine Stunde mit der Gondel auf
den Gipfel des Nebelhorns, um dort in der Skihütte unsere Lunchpakete
zu essen und bei herrlichstem Wetter den Blick über die Wolken zu
genießen. Danach wurde noch bis ca. 16 Uhr Ski gefahren, bevor wir
erschöpft zur Jugendherberge zurückkehrten und uns noch einen schönen
Abend machten.
Trotz schmerzender Füße und Schienbeine wagten wir uns auch am Dienstag
hinaus in die Kälte. Die Anfänger fuhren zum ersten Mal auf einer
richtigen blauen (also relativ einfachen) Piste. Allerdings entzieht es
sich meiner Kenntnis, ob es beim Hinunterfahren auf den Skiern oder
beim Hinauffahren
mit dem Schlepplift mehr Stürze gab.
Am Mittwoch ging es ab nach
Österreich aufs Fellhorn, wo wir den Vormittag verbrachten, bis wir
gegen 13 Uhr mit den Bussen für eine kurze Umziehpause zurück zur
Jugendherberge fuhren, um dann erst die Skischanze in Oberstdorf zu
besichtigen und danach noch bis zum Abendessen die Stadt unsicher zu
machen.
Während am Donnerstag die Fortgeschrittenen beim Tiefschneefahren von
Herrn Ultsch noch einzelne Verbesserungsvorschläge erhielten, mühten
sich die Anfänger mit einer roten (also „mittelschweren“) Piste ab. Zur
allgemeinen Belustigung wurden wir dabei auch noch von Herrn Vögerl
gefilmt. Abends gab es dann in der Jugendherberge zusammen mit anderen
Gästen eine super Disko, von der alle jetzt noch ganz begeistert sind.
Freitag war Abreisetag. Wir packten unsere Koffer, die später in die
Busse verladen werden sollten, verließen unsere Zimmer in einem
(hoffentlich) ordentlichen Zustand und machten uns für den Vormittag
noch einmal auf nach Österreich, wo wir unser Können auf der Piste
bewiesen. Nach einer anstrengenden, aber lustigen Talabfahrt zogen wir
uns in den Bussen um und brachen in Richtung Heimat auf, wo wir schon
von unseren mehr oder weniger erfreuten Eltern erwartet wurden.Eine
indirekte Umfrage hat ergeben, dass jeder - bis auf ganz, ganz, ganz
wenige Ausnahmen - sofort noch einmal nach Oberstdorf fahren würde.
Nicht nur, weil das Essen lecker war, sondern vielmehr, weil es
riesigen Spaß gemacht hatte!
Vielen Dank an die engagierten Lehrer, an die lieben Zivis aus
Oberstdorf und natürlich an alle anderen Beteiligten, die uns einen so
unvergesslichen Aufenthalt ermöglichten! Lustig war’s!
Julia Puck, Klasse 8b
|