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JCRG als "Umweltschule Europa" ausgezeichnet Drucken
Geschrieben von Höllerich/Fritsche  am  Montag, 26. Juli 2010

uws-thuDie Bewerbung bei der "Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V." war erfolgreich: Das Reinhart-Gymnasiumwurde jüngst als "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21 - Schule für das Schuljahr 2009/2010" ausgezeichnet.

Link zur Projektseite

Seit November 2009 beteiligt sich das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium am Projekt „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule 2009/2010". Hauptanliegen dieses europaweiten Projekts, zu dem sich allein in Bayern 128 Schulen angemeldet haben, ist die Theorie und Praxis von nachhaltigen Entwicklungen in den Bereichen Ökonomie, Mobilität, Klimawandel und Klimaschutz, Biodiversität. Durchgeführt wird das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. Je nach Erfolg und Engagement können Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule 2009/2010" erhalten, die mit einem, zwei oder drei Sternen abgestuft ist. An unserer Schule hat sich die Beteiligung an den Themenbereichen Klimaschutz und Biodiversität ergeben.

 

1. Biodiversität in der Umgebung des Schulgebäudes

Die Idee zur Teilnahme am Projekt „Umweltschule in Europa - Agenda 21-Schule 2009/1010 ergab sich aus der Tatsache, dass das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium im Unterschied zu vielen anderen Schulen seinen Standort nicht in der Innenstadt hat. Es liegt am nordwestlichen Stadtrand von Hof unterhalb der Parkanlage um den Bismarckturm, also fast in freier Natur. Die Bepflanzung und z.T. noch natürliche, aber auch durch Neubepflanzung veränderte Vegetation soll analysiert und auf den Grad der Biodiversität untersucht werden.

Die Schülerin Isabell Fleischmann K12 führt im Rahmen ihrer Facharbeit eine Pflanzen-Standortkartierung durch, die die Grundlage für Verbesserungsvorschläge werden soll. Aufgrund der Ergebnisse der Arbeit soll in Zukunft durch umsichtige Neubepflanzung und selektives Entfernen von Pflanzen die Vegetation um das Schulgebäude im Sinne der Biodiversität positiv verändert werden.

Durch die Bearbeitung des Gebiets im Rahmen einer Facharbeit der Kollegstufe konnte mit der Arbeit der Standortkartierung wegen des langen Winters relativ spät begonnen werden. Andererseits muss die Arbeit bis Dezember 2010 fertiggestellt sein, so dass mit der Erörterung der Biodiversität auf der Grundlage der erstellten Kartierung Ergebnisse zum Ist-Zustand vorliegen werden.

Momentan liegen folgende Ergebnisse vor:

  • Liste der erfassten Pflanzen
  • Erste Kartierung der Pflanzenstandorte
  • Gliederung und Literaturverzeichnis

Beteiligte Lehrkräfte. Kursleiter LK GEO: Dr. Höllerich, Herr. Köppl (Teilnahme in Dillingen), Herr. Grass (LBV)

gruppe-i-geo-fertig

Bild: Am Projekt beteiligte Kollegiatinnen (v.l.n.r.)

Eva Rhönisch, Isabel Fleischmann,Jessica Zeh und Kursleiter Dr. Höllerich

 

 

 

2. Klimawandel und Klimaschutz

 

An diesem Handlungsfeld arbeiten weitere Schüler des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums zu unterschiedlichen Aufgabenstellungen:

2.1 Sarah Ludwig im Rahmen des W-Seminars SONNE (Kursleiter: OStR Fritsche)

Potenzial und Erweiterungsmöglichkeiten der seit ca. 10 Jahren bestehenden Photovoltaikanlage mit einem jährlichen Ertrag von durchschnittlich 900 kWh. Die Daten der seit 2001 bestehenden Anlage sollen ausgewertet werden und die Rentabilität der Anlage untersucht werden. Falls möglich soll die Anlage bezüglich Ausrichtung und Standort optimiert werden.

 

img_9918-fertigBild: Sarah Ludwig


2.2 Schülerinnen des LK GEO Kursleiter Dr. Höllerich

Untersuchung auffällige räumlicher Veränderungen in der Struktur der regionalen Landwirtschaft hinsichtlich erneuerbarer Energien.

  • Strukturwandel der oberfränkischen Landwirtschaft: Biogas statt Gerste und Kartoffel (Eva Rhönisch)
  • Holzpelletsproduktion in Oberfranken als Modell einer nachhaltigen Entwicklung (Jessica Zeh)

Die Kollegiatinnen erarbeiten selbstständig die Themen in Kontaktaufnahme mit beteiligten Landwirten.

 

 
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