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Geschrieben von Stefan Ernst
am Mittwoch, 31. März 2010
Ohne Fleiß kein Preis… beziehungsweise: ohne Übung kein Erfolg. Dieser alten Weisheit folgend verbrachte der Leistungskurs Mathematik das erste Wochenende der Osterferien vom 26.3. bis 28.3. im Naturschutzzentrum Erzgebirge , um die "heiße" Phase der Vorbereitung auf die Abiturprüfung einzuläuten.
13h reine Übungszeit brachten die Erkenntnis, dass manches schon ganz
gut läuft, vieles noch eher stockend und … dass jede
Abituraufgabengruppe Überraschungen bereithält, die die meisten noch
scheitern lassen. Kein Wunder: während sich im laufenden Unterricht
Inhalt an Inhalt recht übersichtlich aneiander reiht, bündelt eine
Abiturprüfung den Stoff zweier ganzer Jahre, angereichert um diverses
Grundwissen aus der Mittelstufe. Und eine Aufgabe eines Typs zu
bearbeiten, mit dem man teilweise über ein Jahr nicht mehr konfrontiert
war, gelingt eben "aus dem Stand" nur in einfachen Fällen. Noch aber
sind fast 8 Wochen Zeit. "Werd scho nuch", hod der Gerch gsocht.
Bildbelege von der Arbeit...
... und der Entspannung von der Arbeit:
Statements der Teilnehmer:
"Ganz im Gegensatz zu meiner eigentlichen Erwartung, dass mir an diesem
Wochenende nur aufgezeigt wird, was ich alles nicht kann, war das
Trainingslager wirklich ein schönes Wochenende. Neben den Matheaufgaben
kam auch der Spaßfaktor mit Kicker und UNO nicht zu kurz. Insgesamt hat
mir das Wochenende und die Atmosphere zwischen uns Kollegiaten und
unserem Mentor Herrn Ernst sehr gut gefallen. Außerdem kennt man nun
seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen in Mathe ein wenig besser
und kann sich gezielter aufs Abitur vorbereiten!"
"Ich war wirklich positiv überrascht wie modern diese Herberge dann
letztendlich doch war, nachdem wir sie zuerst mit "Hütte" bezeichnet
hatten. Das Übungszimmer war auch gut geeignet, auch wenn man sich
oftmals aufgrund der regen Diskussionen am Mädchen-Tisch nicht so gut
konzentrieren konnte, haben wir doch gut üben können.
Ansonsten schließ ich mich meinem Vorredner an, dass es ein schönes Wochenende
war, auch wenn die Bettdecken der Herberge nicht für Körpergrößen von
1,90m ausgelegt waren."
"Also ich fand das Trainingslager sehr gut gelungen. Die Atmosphere
war sehr entspannt, das Arbeiten mit den Kollegiaten in einer Gruppe
hat den einen oder anderen Lösungsweg erst ermöglicht und für
zwischendurch, falls man keine Lust mehr auf Aufgaben hatte, gabs ja
noch den Kicker. Nun weiß ich wo meine Schwachstellen sind und kann in 4
Wochen mit Mathelernen anfangen.
"Nachdem ich am Freitag wegen einem richtig doofen Integral sehr stark
mit Aggressionen zu kämpfen hatte, hab ich nicht erwartet, dass
die 10 Stunden Mathe am nächsten Tag so schnell vorbeigehen würden! Das Wochenende war aber perfekt gewesen - zum einen wegen dem Spaß, den
wir alle zusammen hatten, aber genauso, weil ich dadurch auf sanfte Weise dazu gezwungen wurde, endlich mit dem Lernen anzufangen;-) Einziges Manko: ich hab seit Freitag durchgehend Bauchschmerzen - warum
habt ihr alle so viel Kuchen und Süßigkeiten mitgenommen???????
p.s. Atmosphäre schreibt man mit ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ (nachdem's jetzt schon 2
falsch geschrieben haben)"
"Also, ich kann nur zwei Sachen zu unserem Mathewochenende sagen:
1) JAAAA!!!! Das Ergebnis hab ich auch!!!! und
2) Ich mag nimmer rechnen...."
"Fand die Location (schön abgeschottet vom Rest der Welt - Handy-Empfang
bei mir nur auf der Streuobstwiese ) und die Räumlichkeiten auch
super und preiswert) Und verwundert hat mich, dass ich keinmal mit Kopfschmerzen zu
kämpfen hatte, die mich sonst an fast jedem Schultag heimsuchen :-)
Was mir noch einfällt: Das Bier war gut :-P
"Super Gruppe gewesen (ok, uns gibs ja noch bis zum Abi: also sind wir
noch ne super Gruppe ),
mein Kopfwehtablettenvorrat ist noch vollständig(ein Wunder!) und...
W
wenn wir irgendwann mal wieder UNO spielen werden, werden wir uns alle
an dieses Wochenende zurückerinnern"
"Das Rechnen der
Abituraufgaben war zwar teilweise sehr anstrengend und verzwickt, in der
Gruppe und mit Hilfe von Herrn Ernst trotzdem einigermaßen gut lösbar.
Für mich persönlich hat sich gezeigt, dass ich es bevorzuge, in sehr
kleinen Gruppen von höchstens 3 Leuten zu arbeiten, da es mir sonst zu
laut wird und meine Konzentration flöten geht. Die Herberge fand
ich ebenfalls sehr ansprechend und der Kicker war natürlich top, um
seine Aggressionen über vergeigte Stochastikaufgaben auszulassen.