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Rückenmassage und Schlachtgesang Drucken
Geschrieben von Linda Petersen und Simone Köppel  am  Samstag, 25. Juli 2009

chor_thuWas zum Henker machen rund zwanzig Schüler des Oberstufenchors an einem sonnigen Sonntagnachmittag im Eingangsbereich des JCRGs? Und warum fuchteln Frau Zeitlhöfler und etliche andere Erwachsene wild in der Gegend herum?

Die Antwort ist ganz einfach:

canta_pano

Am 19.07.2009 um 13:00 Uhr trafen wir Schüler vom Oberstufenchor uns mit Herrn Müller und dem Vokalensemble „Cantabile" aus Regensburg, dem auch Frau Zeitlhöfler angehört, um einen gemeinsamen Workshop abzuhalten. Nachdem uns Herr Zeitlhöfler, Ehemann unserer Lehrerin und Vorstand von „Cantabile", herzlich begrüßt hatte, begann der Chorleiter Matthias Beckert den Workshop mit einer für uns neuen und etwas ungewöhnlicheren Art des Einsingens. Es wurden Paare aus jeweils einem Cantabile-Mitglied und einem Schüler gebildet, die sich gegenseitig mit einer Rückenmassage auflockerten und währenddessen Übungen zur Stimmbildung mitsangen. Eine Stunde lang testeten wir die Grenzen unserer Stimme nach oben und unten in Verbindung mit verschiedenen Körperübungen aus. Dann war die Zeit gekommen, mit den beiden geplanten Stücken anzufangen. Ohne vorher die Töne zu „sortieren", wie wir es vom Oberstufenchor gewohnt waren, fingen wir sofort an, die für beide Chöre noch gänzlich unbekannten Stücke „Aller Augen warten auf dich, Herre" von Heinrich Schütz und den „7. Schlachtgesang" von Max Reger vierstimmig vom Blatt zu singen. Dies fiel uns zuerst etwas schwer, war aber dank unserer laut singenden Sitznachbarn von Cantabile dann doch gut machbar. Nach einer Stunde intensiven Übens hatten wir beide Werke, sogar zur Zufriedenheit des Chorleiters, einige Male durchgesungen. Die etwas knapp bemessene Zeit verging durch die sehr zügige Chorarbeit wie im Flug und bereits um 15.00 Uhr endete der Chorworkshop.

Zwei Stunden später begann dann das Konzert von Cantabile in der recht gut besuchten Marienkirche. Eine gute Stunde durften wir die harmonischen Klänge des professionellen A-cappella-Ensembles genießen, bis wir schließlich zum Einsatz kamen und mit unseren zuvor einstudierten Stücken den gemeinsamen Abschluss des Konzertes bildeten, was durch das Publikum mit viel Applaus gewürdigt wurde.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es für alle Beteiligten ein sehr interessanter Nachmittag war, der uns viel Freude bereitet hat. Ein herzliches Dankeschön an Frau Zeitlhöfler, die dieses schöne Projekt erst möglich gemacht hat und für die gute Zusammenarbeit der beiden Chöre gesorgt hatte.


 
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