Interview mit Luisa Rumpf und Vanessa Gilly, 8d
Beide wirkten im Stück "Der Club der toten Dichter" mit, das die Theatergruppe, bestehend aus Schülern der achten und elften Klassen, seit Oktober vorbereitet und kürzlich aufgeführt hat. Den Film kennen wahrscheinlich einige Leser/ Zuschauer, doch wie setzt man die Szenen dann tatsächlich um? So bereitete uns anfangs die Frage, wie eine Höhle auf der Bühne entstehen soll, Kopfzerbrechen, bis wir es mit Schwarzlicht versuchten, was uns überzeugte. So trugen wir im Laufe des Jahres die verschiedensten Ideen zu Kulisse, Kostümen, Musik, Beleuchtung und Choreografie zusammen und arbeiteten in der letzten Woche vor der Aufführung ganz (oder sagen wir ziemlich) ernsthaft auf die Premiere hin. Vanessa und Luisa schildern nun ihre persönlichen Eindrücke.
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Beschreibe in aller Kürze, welche Bedeutung/ welchen Reiz es für dich hat, Theater zu spielen?
Luisa: Ich liebe es, in andere Rollen zu schlüpfen, sich in die Menschen hineinzuversetzen, d.h. herauszufinden, welche Gefühle oder Mimik die Personen in bestimmten Situationen zeigen.
Vanessa: Der größte Reiz daran ist, am Schluss eine gelungene Aufführung auf die Bühne zu bringen und Applaus dafür zu bekommen.
Was fällt dir besonders leicht/ schwer beim Theaterspielen? Wie gehst du vor, wenn du wie jetzt viel Text zu lernen hast?
Luisa/ Vanessa: Den Text zu lernen, fällt uns leicht, sogar den Text des Stücks im Stück, Shakespeares Sommernachtstraum. Aber man muss ja auch den Text richtig betont und mit den passenden Bewegungen rüberbringen.
Worin besteht für dich die Herausforderung deiner diesjährigen Rolle als ...?
Vanessa: ..... Stefanie: Ich musste gleich am Anfang auftreten und „an der Rampe“ allein zum Publikum sprechen.
Luisa: ... Sandra. Es war oft schwer, ernst zu bleiben, auch wenn es die Situation verlangt, da man ja mit seinen Freunden spielt.
Hast du ein bestimmtes Lieblingszitat im Stück?
Vanessa: Carpe diem – Nutze den Tag!
Luisa: Leistung ist das Ergebnis harter Arbeit. Leistung ist der Schlüssel zum Erfolg in der Schule und überall.
Was reizt dich insgesamt am diesjährigen Stück? Warum ist es für uns heute aktuell?
Luisa: Das Stück vermittelt aktuelle Themen: Stress in der Schule und mit den Eltern und dabei der Versuch, diesen mit Freunden und neuen Hobbys auszugleichen.
Vanessa: Es ist aber auch schwierig, sich in die Lage der Schüler nach Sandras Tod hineinzuversetzen.
Woran erinnerst du dich besonders gerne, wenn du auf deine Theaterarbeit im letzten Jahr zurückblickst?
Vanessa: ...an die letzte Szene, in der wir alle auf den Stühlen stehen, auch weil es die erste Szene war, die in den Proben gut geklappt hat.
Luisa: ....an die gemeinsamen Nachmittage, an denen wir zusammen gegessen haben. Ich fand es immer auch schön, nach meinem Rollentod den anderen beim Spielen zuzuschauen.
Beeinflusst dich das Theaterspielen auch außerhalb der Schule/ im alltäglichen Leben: Wird es auch in Zukunft, eine Rolle spielen?
Luisa/ Vanessa: Wir würden gerne weiterspielen, wenn es sich mit der Schule vereinbaren lässt, denn gerade die letzte Phase war sehr zeitintensiv.
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