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Studientag am Geozentrum der KTB Drucken
Geschrieben von J. Winkler / F. Hierling  am  Samstag, 9. Mai 2009

thuAm Donnerstag den 12. 3. 2009 fand der diesjährige Studientag der 11. Jahrgangsstufe statt. Gegen 8 Uhr 30 fuhren die beiden Klassen mit ihren Klassenleitern Frau Uschakow und Herrn Dr. Höllerich in das Geozentrum KTB nach Windischeschenbach.

Nach einer Stunde Busfahrt wurden wir zunächst in unsere zwei Klassen aufgeteilt und jeweils einem Gruppenleiter des KTB zugeteilt. Zu Beginn gab uns Herr Dr. Köcher ein paar grundlegende Informationen über die kontinentale Tiefenbohrung und speziell über das KTB (Kontinentales Tiefenbohrungsprojekt der Bundesrepublik Deutschland) in Windischeschenbach. Anschließend bekamen wir mehrere Aufgaben in kleinen Gruppen zu lösen. Dabei ging es um die Verschiebung, die Entwicklung und schließlich um die heutige Lage der verschiedenen Kontinente. Nachdem uns Herr Dr. Köcher alle geologischen Zeitalter seit 40 Milliarden Jahren und deren Eigenschaften anhand einer geologischen Uhr erklärt hatte, war es nun die Aufgabe der Schüler, den Schalenbau der Erde an einem Modell nachzustellen und die genaueren Zusammenhänge herauszustellen.

Nach einer kurzen Pause wurde uns mithilfe zweier Grafiken, die Funktionsweise verschiedener Konvektionen (wie Kompression, Dehnung und Scherung) erläutert. Danach arbeitete Herr Dr. Köcher zusammen mit zwei Schülern an einem Modellkasten und anschließend mit gemahlenem Basalt, um das Verhalten zweier Platten bzw. Kontinente beim Kollidieren oder Auseinander-/Vorbeidriften darzustellen.

Gegen Ende des ersten Teils hatte nun die gesamte Klasse den Auftrag, eine Vielzahl von Magnetkarten in einer strukturierten Form an einer Tafel an zu ordnen um letztendlich ein Modellbild von Sea-Floor-Spreading zu erhalten.

Nach knapp drei Stunden konzentrierten Denkens und Arbeitens war es nun an der Zeit für eine halbe Stunde in der Cafeteria des KTB, wo sich die beiden Klassen wieder trafen, zu pausieren.


Für unsere Exkursion außerhalb des Geozentrums mussten wir zuerst eine etwa 10-minütige Busfahrt unternehmen. Am Ziel angekommen teilten wir uns in kleine Gruppen auf, wovon jede eine Karte der Umgebung und einen Kompass erhielt. Mit diesen Hilfsmitteln sollten wir unseren aktuellen Standpunkt bestimmen. Anschließend wurde uns erklärt, welche verschiedenen Gesteine man an diesem Ort finden konnte und dass hier vor vielen Jahren die eurasische und die amerikanische Platte aneinandergestoßen sind.

Als Nächstes besuchten wir den Parkstein, einen ehemaligen Vulkan. Hier konnte man noch deutlich die erhärtete Lava an den Felswänden erkennen. Nach einem kurzen Aufenthalt liefen wir zu einem Bierkeller. Das Besondere daran war, dass das Felsmaterial, mit welchem der Keller umgeben war, äußerst spröde und wasserdurchlässig war. Diese Eigenschaften sind typisch für dieses vulkanische Tuffgestein.

Hiernach war unsere Exkursion außerhalb des Geozentrums beendet und wir begaben uns zurück zum Bus, der uns wieder zum KTB zurückbrachte.

Unser Pech war allerdings, dass es an diesem Tag sehr stark regnete, wodurch wir viele Dinge, die uns erklärt wurden, einfach so hinnehmen mussten, da wir aufgrund des Wetters nicht in der Lage waren, sie selbst etwas genauer zu untersuchen.

 
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