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Eifel-Exkursion der Lks Geo und Geschichte Drucken
Geschrieben von Isabella Künzel & Laura Gerstner  am  Sonntag, 2. November 2008

... in die Vulkaneifel und nach Bonn 29.9. - 2.10.2008

thuAm Montag, den 29. September machten wir, die Kollegiaten der Leistungskurse Geschichte und Geographie zusammen mit unseren Lehrkräften OStD Dr. Axel Herrmann, StD Dr. Reinhard Höllerich und StRin Kerstin Krämer, uns auf den Weg in die Vulkaneifel. Unsere erste Station ...

erreichten wir schließlich nach mehrstündiger Fahrt: das Niederwalddenkmal bei Rüdesheim. Nachdem wir über den geschichtlichen Hintergrund dieses Denkmals einiges erfahren und die herrliche Aussicht genossen hatten, besichtigten wir ein ähnliches Denkmal des Kaiserreichs, das „Deut­sche Eck" in Koblenz. Auf dem Weg dorthin bekamen wir wichtige Informationen über den Rhein als Grenze und die geschichtlichen Rheinübergänge Caesars, Blüchers und der Alliierten. Vor dem Eintreffen in Daun informierte uns ein Abstecher zum Pulvermaar und zur Strohner Lavabombe über die Entstehungstheorien der Maare und des Eifelvulkanismus. Schließlich erreichten wir um ca.18 Uhr die Jugendherberge. Nachdem alles ausgepackt war, erkundeten wir abends die Stadt. Durch zwei Referate zur Stadtgeographie wurde uns die Bedeutung von Daun verdeutlicht.

Der dritte Tag in Bonn stand ganz im Zeichen der Geschichte, die wir im „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" hautnah erfuhren. Zwei Referate im Bus behandelten die Geschichte und den Strukturwandel der ehemaligen Hauptstadt Bonn. Im Museum angekommen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen eine Audioführung mit Empfänger und Kopfhörer. Das hatte den Vorteil, dass man auch während der Führung vieles selbst anschauen und den liebevollen Details des Museums Aufmerksamkeit schenken konnte. Nach dieser ca. 1 ½ Stunden dauernden Führung, die wirklich sehr aufschlussreich und gut gemacht war, ging es zur Stärkung in die museumseigene Kantine. Danach stand uns zur Wahl, weiter im Museum zu bleiben, um uns auch die Sonderausstellungen anzusehen, oder mit dem Bus in die Bonner Altstadt zu fahren. Aus dem Stadtbesuch wurde aber wegen des sehr schlechten Wetters nichts, und so verbrachten alle den Nachmittag im Museum. Auf dem Weg zur Jugendherberge verkündeten unsere Lehrer uns dann, dass sie uns an diesem Abend zum Essen einladen würden. So zogen wir abends nach Daun, wo wir in einem kroatischen Restaurant kulinarisch verwöhnt wurden. Satt und zufrieden beendeten alle diesen Tag.

Am vierten, und somit letzten Tag, wurden früh die Koffer gepackt und dann ging es nach Ahrweiler, um dort eine sehr gut erhaltene Römervilla zu besichtigen, die bei Straßenbauarbeiten gefunden wurde. Man konnte dort über Holzstege durch und über die noch gut erkennbaren Räume laufen und an manchen Stellen waren sogar noch die kunstvoll bemalten Wände sichtbar. Auch die Fußbodenheizung, das Hypokaustum, war in vielen Räumen gut zu erkennen. Eine Videosequenz half bei der Vorstellung, wie diese riesige Villa früher einmal ausgesehen hatte. Auch römische Spiele, die mit Walnüssen gespielt wurden, konnte man selbst ausprobieren. Nach dieser Besichtigung und einer spontanen Weinverkostung eines Ahrweiler Spätburgunders beim Winzerverein Ahrweiler direkt neben einer auf Hochtouren arbeitenden Maischemühle fuhren wir nach Maria Laach am Laacher See, einer Benediktinerabtei am größten „Maar" der Eifel, wo wir die dazugehörige romanische Basilika besuchten. Dann sollte es auf die lange Reise nach Hause gehen, vorher gab es aber noch eine Stärkung bei einer großen amerikanischen Fastfoodkette. Frisch gestärkt und noch frohen Mutes setzten wir uns um 14.30 Uhr in den Bus, aber durch den Vorfeiertagsverkehr am 2. Oktober standen wir sehr häufig in Staus und so wurde es 22.30 Uhr, bis wir endlich wieder am Reinhart-Gymnasium angekommen waren.

Während der Busfahrt war die Stimmung zwar auf dem Tiefpunkt, aber insgesamt war diese Exkursion sehr aufschlussreich und interessant, und wir danken auf diesem Wege noch einmal unseren Begleitlehrern Herrn Dr. Höllerich, Herrn Dr. Herrmann und Frau Krämer, die unsere Launen und „Antiregenwetterstreiks" geduldig ertragen, uns immer wieder ermutigt und interessante Einblicke in die Geographie und Geschichte der Eifel gegeben haben.

 

Isabella Künzel und Laura Gerstner, LK GEO, K13
 
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