Geschrieben von Heinrich, Kahle
am Freitag, 8. August 2008
42 Kollegiaten der K12 verbrachten die letzten Tage des Schuljahres mit einer Studienfahrt nach Irland.
Montag,21.7.2008, am frühen Morgen um 3.30 treffen 42 mehr oder (eher) weniger
ausgeschlafene Kollegiaten und ihre drei Begleitlehrer Frau Klein, Frau
Stollberg und Herr Reinhardt am Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium ein.
Nachdem die Reisetaschen und Koffer mit den dicken Wollpullovern und warmen
Jacken im Bus verstaut sind, geht es los auf die lang ersehnte Studienreise
nach Irland. Nicht nur die Busfahrt, sondern auch die Fährüberfahrt von
Zeebrügge nach Hull in England und eine weitere, von Holyhead schließlichnach Irland laufen ohne Probleme ab. Doch
schon in England wird den ersten deutlich, dass sie ihre warmen Pullover und
dicken Socken umsonst eingepackt haben! Denn auf die Kollegiaten warten 10 Tage
voller Sonnenschein, blauem Himmel und ohne das erwartete regnerische Wetter…
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Schon
am ersten Tag der Rundreise, die in Dublin ihren Anfang nahm, erfuhren die
Kollegiaten bei einer Stadtführung viel über die Hauptstadt, deren Geschichte
und natürlich auch über die lockere und lebensfrohen Art ihrer Bewohner. Auch
der nächste Tag, der die Gruppe zu den „Hills of Tara“, den Hügeln der
keltischen Könige, dabei immer begleitet von den in Irland allgegenwärtigen
Schafen, und nach Knowth in ein neolithisches Ganggrab führte, war kulturell
ausgefüllt, bevor am darauf folgenden Tag vor allem die herrliche Landschaft
Irlands auf dem Plan stand, die die Kollegiaten bis jetzt überwiegend aus dem
Busfenster zu sehen bekommen hatten.
Bei
einem Spaziergang am Meer und einem anschließenden Besuch von Clare Island, dem
Versteck der berühmten Piratin Grace O` Malley aus dem Elisabethanischen
Zeitalter, bekamen sie bei einer kleinen Wanderung einen ersten Eindruck von
der Schönheit dieser Gegend. Dank des sonnigen Wetters und der warmen
Temperaturen war es sogar möglich sich am Strand beim Volleyball spielen,
Schwimmen oder einfach nur in der Sonne liegen zu entspannen. Doch am meisten
von der beeindruckenden Umgebung konnten die Schüler wohl am Sonntag bei der
Wanderung durch das Gebiet des Burren sehen, bei dem auch ein toller Blick auf
das Meer, wenn man erst einmal den Berg bestiegen hatte, zu genießen war. Ein
weiterer kulturellerHöhepunkt erwartete
die Gruppe bei dem Besuch von Kylemore Abbey, der ältesten Benediktinerinnenabtei
Irlands und ihren weitläufigen Gärten.
Natürlich
wurde am Abend auch ausgiebig das Nachtleben von Westport und Galway, den
anderen zwei Orten, in denen die Gruppe übernachtete, erkundet und die Pubs
unsicher gemacht.
Trotzdem
machten sich die Schüler am nächsten Morgen mehr oder weniger ausgeschlafen auf
den Weg nach Clonmacnoise, einem ehemaligen Kloster, um ihren letzten Tag vor
der Heimfahrt noch zu nutzen und sich ein letztes Mal auf die Spuren der
vergangenen Zeiten zu begeben. Anschließend konnten sich die Kollegiaten bei
einem ausgiebigen Picknick in Shannonbridge für die anstehende Rückfahrt nach
Dublin stärken, von wo aus tags darauf die Heimreise angetreten wurde. Doch
nicht nur durch die vielen Besichtigungen der kulturellen Stätten, sondern auch
durch die zahlreichen Blätter mit Informationen rund um Irland und seiner
Geschichte, die von Frau Klein zusammen gestellt und stets mit den Worten „Take
one, pass on the rest.“ im Bus ausgeteilt wurden, machte die Studienreise ihrem
Namen alle Ehre. Allerdings blieb dies und der andauernde Sonnenschein nicht
das einzige auf der Studienfahrt, das immer wiederkehrte. So werden sich die
Schüler sicherlich auch noch lange an den täglichen „morning circle“, die dazu
gehörigen „sayings of the day“und die
irische Weisheit „Whatever happens - it could be worse.“ erinnern, die die Schüler
durch die gesamte Studienfahrt begleiteten. Doch letztendlich würde dieser
Spruch der Studienreise nicht gerecht werden, es wäre wohl passender sich mit
den Worten „It could have hardly been better.“ daran zu erinnern!