Sommerkonzert 2007, eine gelungene Kombination von lauten und leisen Tönen
Wenn der Festsaal der Freiheitshalle voll besetzt ist und die Schulband die ersten Töne des Abends von sich gibt, dann hat das große Sommerkonzert unserer Schule begonnen.
Die Schulband gehört zu den lauten Tönen, diesmal eine gesangsbetonte Ballade, die die Ruhe nach dem Sturm schon ein wenig vorweg nahm.
Aber auch die leisen Töne kamen zu ihrem Recht und gaben dem Konzert ihren ruhigen, aber durchaus beschwingten Gegenpol:
Die Cowboys aus der fünften Klasse entführten singender Weise in die „Bar zum dicken Hund", der Flötenkreis spielte mit sehr guter Intonation englischsprachige Weisen und der Unterstufenchor sang klangschön von „Herrn Ribbeck auf Havelland". Schon hier durfte ab und an das Schlagzeug und die entsprechende Combo nicht fehlen, Vorbote der etwas anderen Töne, die noch folgen sollten.
Das Perkussionsensemble überraschte einmal mehr mit ungewöhnlichen Klängen, für seinen Freibier-Rap brauchte es nur Hände, Schenkel, Füße und jede Menge Luft für die gut koordinierten Sprünge und für aus jungen Kehlen verblüffende Forderungen.
Der Mittelstufenchor hob erst mit "Major Tom" zur Neuen Deutschen Welle ab, um danach "Die perfekte Welle" zu besingen und anschließend "in den USA zu surfen". Inzwischen groovt und kracht es in beeindruckender Weise, wenn der Chor und seine guten Solisten sich mit der Schulband zusammen tun. Erstmalig gab es dieses Jahr dazu eine passende Lightshow, für die neben dem guten Ton unser ehemaliger Schüler Johannes Kratzel mit seinem Freund Christian Saalfrank zuständig war.
Die Big Band spielte ihr Set mit einem lateinamerikanischen Schwerpunkt, um am Ende das Publikum mit einem schwungvollen „Blue Suede Shoes" zu begeistern. Seit dem eigenen Konzert vor zwei Wochen ist hier eine Klangkultur zu hören, die ihresgleichen sucht.
Der Oberstufenchor hatte einmal mehr das Privileg, das Konzert beenden zu dürfen: Nach zwei A-Cappella-Versionen von „It's My life" und "It's Raining Men" brodelte der Saal und wurde durch die abschließende „Bohemian Rhapsody", einer Co-Produktion von Schulband und Oberstufenchor noch einmal mitgerissen. Hier waren sie innerhalb eines Stückes, die lauten und leisen Töne: A-Cappella- und klangbetonte Abschnitte wechselten mit Gitarren-Soli und verzerrten Sounds und stimmig war es trotzdem. Ein geniales Stück in einer beeindruckenden Interpretation!
Laute und leise Töne, gemischt mit großer Begeisterung und einem tollen Publikum, ließen diesen Abend zu einem beeindruckenden Erlebnis werden.
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