Den Auftakt der Klassenfahrten 2007 machte die Klasse 10a mit einer erlebnisreichen Fahrt nach Berlin. Und dann noch blitzschnell einen tollen Bericht sowie eine kleine, feine Bildersammlung abgeliefert - auf geht´s.
Gut gelaunt und einigermaßen fit starteten wir Montag früh
zu unserer Klassenfahrt nach Berlin. Nach einer aufregenden Kanufahrt im
Spreewald kamen wir fast wieder trocken in unserem Hotel an. Nach der
Zimmerverteilung und der Möglichkeit bis zum Abendessen unseren Stadtteil, den
Wedding zu erkunden, machten einige zusammen mit Frau Klein eine lange Gehtour
durch die Innenstadt und nach Kreuzberg.
Mit einem gehaltvollen Frühstück im Magen brachen wir am
Dienstag zum jüdischen Museum auf, wo wir uns für eine von zwei Führungen
entscheiden konnten, die entweder das Tagebuch einer jüdischen Händlerin aus
dem Mittelalter oder die Reaktion der Juden auf den Nationalsozialismus zum
Inhalt hatten. Nach einer Stadtrundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
besuchten wir den Reichstag samt Kuppel.
Am Mittwoch wurde uns
auf der Museumsinsel im Pergamonmuseum die Antike anhand einer
Audioantennenführung nahe gebracht. Nach dem Checkpoint Charlie genossen wir
eine heiße Schokolade in Frau Kleins Lieblingscafé, dem Zeitungs Café der TAZ.
Am Abend erlebten wir das Berliner Nachtleben in Kreuzberg.
In Potsdam durchkreuzten wir am Donnerstag den kompletten
Schloßpark von Sanssoucis, was sehr eindrucksvoll war. Nachdem wir das
Holländische Viertel auch noch durchstreifen hatten, ging´s vom Wetter
mitgenommen und ungestylt direkt zu unserm Fernsehauftritt bei NTV. Unser letztes Abendessen nahmen wir dann im
Tacheles ein. Das ist ein recht widersprüchliches Kulturzentrum, ein Überbleibsel
aus der Wende, halb Ruine, mit viel Graffiti, halb modernes Design.
Am Freitag gab es, da alle die letzte Nacht nochmal richtig
ausgenutzt hatten, erst ziemlich spät Frühstück. Da es bis zur Abfahrt am neuen
Hauptbahnhof nach Zeit war, gingen einige schnell ein letztes mal in die Stadt.
Trotz einiger Turbulenzen auf der Heimfahrt, die die Lehrer und zwei Schüler ein
bisschen Abiball Zeit kosteten, hatten wir eine schöne Heimfahrt.
Insgesamt hatten wir bei diesem Berlinaufenthalt viele
Gestaltungsmöglichkeiten, und kennen Berlin jetzt, dank des abwechslungsreichen
Programms ein bisschen besser. Vielen Dank an die Lehrer, die sich die Mühe
gemacht haben, es uns näher zu bringen.
Anne-Kathrin Meister und Carolin Zechmeister
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