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Informatik-Studientag an der FH Drucken
Geschrieben von LK-ler  am  Freitag, 18. Mai 2007

Ansprechende technische Studiengänge muss man nicht nur in der Ferne suchen!!!

Dies versuchten die Professoren unserem Mathe LK und den zahlreich anwesenden Schülern unterschiedlicher Schulen zu vermitteln. Um 8:30 Uhr begrüßte Prof. Dr. Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, die Anwesenden und versprach den Schülern einen interessanten und informativen Tag, der den Horizont der Schüler erweitern werde. Nach der Begrüßung stellten Professoren die unterschiedlichen Studiengänge der FH Hof vor, die meist auf technische Berufe vorbereiten sollen.

Die Grundlage für die meisten Studiengänge ist dabei die Informatik. Hierbei wird den Studenten je nach Studiengang ein Basiswissen oder erweitertes Wissen von Programmiersprachen vermittelt. Dann spalten sich die Studiengänge in wirtschaftliche, designbasierende oder rein technische Bereiche auf. Ein anderer Studienzweig befasst sich mit Materialwissenschaften. Dieser Studienzweig bietet dem Studenten nach seinem Abschluss eine große Möglichkeit in der Region Oberfranken einen Job zu finden.

Prof. Richter knüpfte mit einem Vortrag über den neuen Studiumsbereich Informatik in der modernen Medizin an. Er zeigte den Schülern einige moderne Diagnostikmethoden, wie das CT ( Kernspintomograph ) oder das MRT ( Magnetresonanztomograph ) und erklärte dabei auch die Wichtigkeit von Computern und deren richtige Programmierung, die für die Steuerung und Bilderzeugung in solch modernen Geräten zuständig sind. Dieser Studienzweig wurde erstmals im Sommersemester diesen Jahres angeboten und soll den Studenten einen Überblick und Grundausbildung der Informatik in der modernen Medizin bieten, denn in diesem Bereich wird stark geforscht und entwickelt.

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Mathe LK mit Herrn Serfas ( links ) und dem Studenten Tobias Feigel ( Mitte )

Anschließend stellte der Student Tobias Feigel das Computerprogramm Celestia vor, mit dem man virtuelle Reisen durchs Weltall und weitere Spielereien bis hin zum Einfügen des Star Wars Todessterns in unser Universum programmieren kann. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in das Programm erstellte der Student mit den Schülern eine virtuelle Sonnenfinsternis, die man von verschieden Teilen der Welt erleben konnte. Diese erstellte er mit Hilfe eines Editors für das Programm Celestia, den er selbst programmiert hat und dessen einfache, aber wirkungsvolle Funktionsweise er den Schülern kurz erklärte.

Mehr Infos gibt's auf www.celpro.info .

Eine Pause zwischen den Vorträgen bot den Schülern die Gelegenheit, einige der ausgestellten Infostationen zu besichtigen und neue Erkenntnisse in Bereichen der Oberflächenforschung und Informatik zu gewinnen.

Ausgeruht und wissbegierig begab sich der LK M wieder in den Vorlesungssaal, um dem letzten Vortrag des Tages lauschen zu können. Zum Abschluss des bisher höchst interessanten Tages wurden wir über das zur Zeit größte Projekt der FH Hof informiert. Prof. Dr. Richard Göbel stellte das BayernSat Projekt vor, welches in Zusammenarbeit mit der Firma Diehl verwirklicht werden soll. Dieses Technologieexperiment soll durch die Entwicklung eines Hochleistungsprozessors für die Raumfahrt eine Vielzahl von bisherigen Problemen, wie die Verzögerung bei Videoübertragungen aus dem All beheben können. Könnte man diese Probleme minimieren, so ergäben sich nicht nur neue experimentelle, sondern auch kommerzielle Möglichkeiten. Als Beispiel nannte Prof. Göbel einen Satteliten, der von der Erde aus gesteuert, andere beschädigte Satelliten reparieren könnte. Dies wäre allerdings nur mit einem leistungsstärkeren Prozessor möglich, einen Prozessor wie ihn die FH Hof in Kooperation mit der Firma Diehl gerade entwickelt. Bei dieser Entwicklung übernehmen Studenten in Zusammenarbeit mit Professoren das Schreiben der Software, die für den einwandfreien Einsatz dieses Prozessors dringendst benötigt wird.

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Abschließend durfte Kursleiter Hans Serfas als einer der ersten irdischen Gäste den noch topgeheimen Zusatznutzen des Projektes testen: Demnächst startet am Reinhart eine der hochinnovativsten Modus21-Maßnahmen der Staatsregierung, die kosteneffiziente, personalsparende, in einer späten Ausbaustufe voll automatisierbare Wissensvermittlung per neuartigem Brain-Controlling. Überraschend feinfühlig schon bei den ersten Versuchen entlockte er seinen Leistungskurslern ein erfülltes Lächeln, als sie binnen weniger Sekunden die binomischen Formeln verstanden hatten. Übermütig versuchte er sich gleich noch an der Tschebyschov-Abschätzung, was aber kläglich scheiterte. Dieser Fehlschlag stärkte nur noch seine Skepsis: "Des wird nix fürs Reinhart, da fehlt der erdige human Touch, den wir bei der Arbeit brauchen."

Anschließend bedankten sich die anwesenden Dozenten für die Aufmerksamkeit und verabschiedeten sich von unserem LK M und den übrigen Schülern.

 
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