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Textauszug des Hofer Anzeigers vom 01.02.2007: (Klick zum Gesamtartikel )
Im Klassenzimmer 2.001
steht den Schülern des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums seit kurzem ein
neuer Computerraum zur Verfügung. Das ehemalige Sprachlabor wurde ausgebaut und
umgestaltet. „Das Mobiliar wurde ausgemustert, nicht aber die Gerätschaften",
sagt Oberstudiendirektor Dr. Axel Herrmann. Auch die Anordnung der Tische - ehemals
Bankreihen für den sogenanntem Frontalunterricht - ermöglicht den Lehrern nun
eine individuelle Betreuung der einzelnen Schüler.
Oberstudiendirektor Dr. Axel Herrmann (links) und
Bürgermeister Eberhard Siller schauen Sebastian aus der Klasse 7c bei seinem
Projekt über die Schulter. FOTO: tate
„Die Kollegen können durch den
Raum laufen und den Jungen und Mädchen bei ihrer Arbeit über die Schultern,
aber auch auf die Finger schauen", so der Direktor. Zudem wacht das „Master Eye"
über die Inhalte auf den Bildschirmen. „Von diesem Computer am Lehrerpult aus
kann auf jeden Rechner des Klassenraums zugegriffen werden", erklärt
Systembetreuer Herbert Graß die Technik. So habe der Lehrer zum einen ein Auge
auf die Internetseiten, die die Schüler während des Unterrichts aufrufen, zum
anderen könne er aktiv bei Problemstellungen eingreifen.
Insgesamt fünf Kilometer Kabel
verlaufen vom Serverraum im ersten Stock durch das Gebäude. Rund 65000 Euro hat
sich die Stadt Hof den Ausbau des neuen Informatikraums und die Vernetzung der
Klassenzimmer kosten lassen.
„Weitgehend sind die
Unterrichtsräume schon ans Netz angeschlossen, einige wenige müssen noch
installiert werden", so Graß. Netzwerksteckdosen wurden in den Zimmern
angebracht, fahrbare Computerstationen - „zwei auf jedem Stockwerk, weitere im
Chemie- und Physiksaal" - bringen das Internet so in jedes Zimmer.
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